Neue JOKER-Mitarbeiterin landet beim Flughafen Düsseldorf
Dipl.Ing. Architektin verstärkt seit Oktober das Team des Personaldienstleisters und die Bauabteilung des Airports Düsseldorf International

Einen sicheren Job kündigen, um bei einem Zeitarbeitsunternehmen anzufangen? Vorschnell mag da so mancher den Kopf schütteln - nicht so Tanja Sandbichler. Seit fünf Wochen gehört die 41-jährige Architektin zur JOKER-Familie. Zuletzt arbeitete sie vier Jahre lang für einen deutschen Wohlfahrtsverband und war dort schwerpunktmäßig für die Instandhaltung der Gebäude zuständig. „Außerdem habe ich mich um die technische Betreuung der Sonderbauten gekümmert sowie die Planung und Abwicklung verschiedener Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im laufenden Betrieb durchgeführt", sagt Tanja Sandbichler. So sammelte sie zahlreiche Erfahrungen bei allen Schritten, die im Vorfeld und im Rahmen der Planung und Bauleitung eines Neu- oder Umbaus ins Auge zu fassen sind und anstehen – wie dem komplizierten Vergaberecht, also der Richtlinie bei öffentlichen Aufträgen, zum Beispiel durch die Stadt Düsseldorf. „Neben dem, was schwarz auf weiß in den schriftlichen Vorgaben steht, zählen hierbei vielmehr die Intuition und das Fingerspitzengefühl, das man erst im Laufe der Jahre durch die Berufserfahrung entwickeln kann", bekundet die Bauingenieurin.

Engagement, das imponiert
Warum erfolgte nun der Wechsel zu einem Zeitarbeitsunternehmen? Tanja Sandbichler erzählt von ihrem Schlüsselmoment: „Ich blätterte die Zeitung durch, und auf einmal stach mir die Anzeige der JOKER Personaldienstleistungen GmbH ins Auge: 'Bauingenieur/in Hochbau für den Flughafen Düsseldorf gesucht'. Das war es! Auf diese Herausforderung hatte ich gewartet, ich möchte gern weitere Berufserfahrung sammeln, am liebsten in einem ganz neuen Bereich und einem großen Unternehmen wie dem Flughafen Düsseldorf. So bewarb ich mich.“ Ihr Engagement imponierte JOKER-Geschäftsführerin Natalia Hoffmann-Demsing: „Frau Sandbichler hat es sich nicht einfach gemacht, geht aus einer ungekündigten sicheren Position den Weg zu einem Personaldienstleister. Das zeigt mir zum einen, dass sich unser Branchenimage in der Öffentlichkeit erheblich verbessert hat. Zum anderen passt dieser Schritt der Bewerberin zu ihrer ganzen Persönlichkeit.“

In der Tat, denn großen Einsatz und Ehrgeiz hat Tanja Sandbichler während ihrer gesamten beruflichen Laufbahn an den Tag gelegt: Zunächst schloss sie erfolgreich eine Ausbildung zur Bauzeichnerin – Hochbau in einem Architekturbüro ab. An dem Punkt hätte für viele bereits das Ende aller Bemühungen gestanden – nicht so für die heutige Mutter einer Tochter. Sie holte auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur nach, dann folgte ein Studium, das sie als „Diplom-Ingenieurin Architektur“ mit Bravour abschloss.

Noch zwei Hürden beim Weg aufs Rollfeld
All das, zusammen mit ihrem sympathischen Auftritt beim intensiven Vorstellungsgespräch, überzeugte zunächst den Personaldienstleister JOKER. Damit war der erste Schritt „aufs Rollfeld“, das heißt zu ihrem Wunscharbeitsplatz am Flughafen, geschafft. Joker schlägt dem Partnerunternehmen nur solche Kandidaten vor, die bereits im ersten Gespräch überzeugt haben. Das letzte Wort hat natürlich der Auftraggeber selbst, und auch hier ging der Daumen für Tanja Sandbichler im Anschluss an ein Gespräch mit dem verantwortlichen Personalreferenten und dem Abteilungsleiter der Bauabteilung nach oben. Damit hatte sie alle Hürden erfolgreich übersprungen und unterschrieb ihren Arbeitsvertrag bei JOKER Personaldienstleistungen.

So ist sie nun seit einigen Wochen damit beschäftigt, als Bauingenieurin Hochbau wichtige Neubau- und Umbaumaßnahmen am Flughafen Düsseldorf zu planen und bis zur Durchführung zu begleiten. Immerhin möchte der Flughafen bis zum Jahr 2011 rund 300 Millionen Euro investieren, um den Status als Drehkreuz im internationalen Luftverkehr auszubauen und sich für die Zukunft zu rüsten. 200 Millionen Euro fließen davon in die Infrastruktur des Flughafens, 100 Millionen Euro sind für den Ausbau des so genannten „Non-Aviation-Bereichs“ vorgesehen. Dazu gehören beispielsweise die Einnahmen aus Mieten und Konzessionen, die Gastronomie und der Einzelhandel ebenso wie die Vermietung von Parkräumen und die Vermarktung von Werbeflächen.

„Die Zusammenarbeit mit den Kollegen in einem großen Team und der Austausch mit Kollegen, Architekten und Bauingenieuren machen großen Spaß“, erzählt Tanja Sandbichler. Und dabei schaut sie aus, als ob sie endlich an ihrem Ziel gelandet sei...