JOKER-Mitarbeiter ganz oben mit dabei


Einmal einen Kran fahren – das ist ein Traum vieler kleiner und auch großer Jungen. Diverse Anbieter lassen sich das „Erlebnis Kranfahren“ einiges kosten: Bis zu 150 Euro zahlt man durchschnittlich für eine Stunde.

Für Wolfram Kluth ist dieses Abenteuer schon zur Routine geworden. Seit über einem Jahr arbeitet der gelernte Baumschul-Gärtner nun als Kranführer bei WB Wärmebehandlung Düsseldorf, mittlerweile als „Chef vom Außenlager“.

Um die dort ankommenden Stahllieferungen zu entladen, muss der 50-Jährige die LKWs aus aller Herren Länder koordinieren und den Fahrern erklären, wie sie am besten rangieren. „Das ist gar nicht so einfach, denn viele Fahrer sprechen kein Wort Deutsch,“ gibt Wolfram Kluth zu. Doch trotz dieser Herausforderungen meistert er seine Aufgaben vorbildlich, und den Spaß an der Arbeit merkt man ihm an.

Nach elf Jahren als Baumschul-Gärtner fing der Vater von zwei Kindern bei Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau als Metallarbeiter im Fertigungsbereich „Bohrwerk und Flächenbearbeitung" an. 16 Jahre später wurde das Werk geschlossen, Wolfram Kluth musste sich vom einen auf den anderen Tag eine neue Beschäftigung suchen. Zwei Jahre war er anschließend bei der Transfergesellschaft PEAG tätig.

Nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit bekam er bei JOKER seine Chance. Natalia Hoffmann-Demsing, Geschäftsführerin von JOKER, hat keine Scheu, auch Bewerber einzustellen, die zuvor längere Zeit ohne Beschäftigung waren (siehe JOKER Newsletter 05/08). Dass sich diese Einstellung bezahlt macht, zeigt das Beispiel von Wolfram Kluth.